Dienstag, 31. Januar 2012

Interview mit Hamada Iraki (TZ, 28.01.2012)

Die wichtigsten Aussagen von Hamada Iraki:

"Der von Hasan Ismaik veranlasste Investitionsstopp ist das Endprodukt einer über sechsmonatigen Entwicklung. Herrn Ismaik wurde von den Vertretern des e.V. praktisch vom ersten Tag seines Einstieges an gegen das Schienbein getreten. Irgendwann ist das Vertrauen einfach aufgebraucht. Man kann nicht immer wieder einen Neuanfang machen. Alles hat seine Grenzen."

"Schon bevor der Kooperationsvertrag unterzeichnet wurde, gab es zwei Vereinbarungen. Erstens: Herr Ismaik und ich übernehmen mit unserer Firma H.I. die Vermarktungsrechte von IMG. Und zweitens: Schon damals wurde vereinbart, dass wir die Fanartikel- GmbH kaufen werden. Nachdem der Kooperationsvertrag besiegelt war, ging es los. Wir sollten uns doch Zeit lassen, hier konnte man sich an Details nicht mehr erinnern, da sei etwas falsch interpretiert worden."

"Herr Schneider hat Herrn Schäfer öffentlich nicht nur für zwei Finanzlöcher verantwortlich gemacht, für die er nichts konnte, er hat ihm auch eigenmächtiges Handeln bei einem Darlehen und einer Vollmacht vorgeworfen. Dabei stammten beide Ideen von Schneider! Aber Schäfer wurde als Handlanger des Investors hingestellt, der krumme Dinger dreht. Eine groteske Verdrehung der Tatsachen! Man hat systematisch und vorsätzlich seinen Ruf beschädigen wollen. Dabei ist Herrn Schäfer nichts vorzuwerfen, er hat stets im Sinne der KGaA gehandelt, das ist seine Aufgabe."

"Uns wurde versichert, dass man künftig vertrauensvoll und repektvoll mit uns umgehen wird. Und dann wurden doch wieder Interna an die Presse gegeben. Verdreht, wohlgemerkt. Da war der Punkt erreicht, wo es nicht mehr ging. Ich erpresse doch niemanden, wenn ich mir damit selber weh tue! Wir haben nur gesagt, dass es auf dieser Basis nicht weitergeht. Weder ich noch Herr Ismaik haben 1860 aufgegeben. Wir halten an unserem Plan fest und lassen uns von niemandem aufhalten."

0 Kommentare:

Kommentar veröffentlichen